“Britney Spears, du hast meine Kinderseele verkauft!”

Nach der Synopsisprüfung am Montag (→ 04) und der Preisverleihung am Dienstag war nun am Mittwoch auch noch Theaterpremiere von “Chatroom” von Enda Walsh. Da ich bei den Generalproben am Wochenende nicht dabei sein konnte, war ich zwar nicht mehr aktiv für das Technikteam vorgesehen, allerdings ging am Freitag noch die Technik kaputt und es lief noch nicht alles so glatt und es war noch nicht alles genau geprobt. Mit den Bildern und Filmen im Hintergrund also. Ich war also auch noch etwas gespannt.
Das Stück behandelt sehr aktuelle Themen. Es geht um ein Mädchen, Julia, die Probleme hat und unter Depressionen und Selbstmordgedanken leidet und in verschiedenen Chatrooms Hilfe sucht. Bei den “verdammten Besserwissern” findet sie dann das erste Mal Leute, die ihr wirklich “Rat geben” und “helfen wollen”. Das komplette Stück findet also in der virtuellen Welt statt. Die Kulisse ist total steril, am Anfang müssen die Darsteller sowohl reden als auch tippen, da die ersten Chatdialoge mit dem Beamer an die Wand geworfen werden. Danach bewegen sie sich jedoch frei auf der Bühne. Für Leute, die keine Ahnung von Internet und Chatten haben, dürfte das komplette Stück jedoch ein einziger Bahnhof gewesen zu sein: “Laura, bist du noch da?”, dabei steht die Person genau neben ihr, zum Beispiel. Und Jürgen, der leitende Lehrer, kannte sich genau so am Anfang nicht aus. Und hatte aber das Stück ausgesucht. Ts.
Bis auf einige wenige Texthänger und einem unbemerkten Brennpunkt bei der Technik (die Taschenlampe fürs Mischpult kind of explodierte, wie ich hörte) war alles super. Die Darsteller waren voll in ihren Rollen, die Kostüme waren klasse und ich schwärmte mal wieder für die Beleuchtung.

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