Getting famous

Wee Tee – waaah! Scheiße, scheiße, scheiße. Nein, es ist nicht schlecht, aber das Wort ist so schön ausdrucksstark.
Gestern war ich bei der letzten Probe der Theater-AG vor den Aufführungen. Also der letzten, bei der ich dabei sein kann. Morgen ist Generalprobe, aber da bin ich ja in Kolding. Deswegen werde ich auch bei den Aufführungen keinen aktiven Part mehr einnehmen. Einerseits erleichternd, andererseits auch schade. Vielleicht filme ich stattdessen.
Aber gestern gab es erstmal Probleme. Das Mischpult für Ton und Licht ist kaputt gegangen und das Licht musste direkt von der Bühne geregelt werden. Normalerweise hat Ivo Kontrolle über beides, aber jetzt musste ich mal eben spontan den Ton übernehmen. Nichts super Schweres, nur die Musik bei den Szenenübergängen einspielen und ich hatte Hilfe von Peter, dem Musiklehrer, der am Mischpult stand, aber man muss trotzdem unheimlich konzentriert sein. Und das dann ohne Licht.
Na, auf jeden Fall saß ich da im Dunkeln und versuchte mich gerade mental darauf einzustellen, dass ich gleich die ganze Probe kaputt machen werde, als ich plötzlich von rechts angesprochen wurde. “Ich bin vom Nordschleswiger, lauf gleich nach der Probe nicht weg! Ich muss mit dir noch etwas wegen Montag oder Dienstag ausmachen!”
WTF? Haben die letzten Wochen nicht schon genug Überraschungen für mich bereit gehalten?
Als ich beim Nordschleswiger ((Deutsche Zeitung hier in Dänemark)) war um wegen Arbeit zu fragen, bekam ich keine konkreten Antworten und wurde eher “abserviert”. Unter anderem wurde ich aber zu einer Journalistin geführt, die so eine Reihe “Frauen in Aabenraa” oder so ähnlich schreibt. Und da ich, damals, als einziges junges Mädchen bei ALT mitmache, wäre das ja mal ganz interessant für einen Artikel. Mailadressen ausgetauscht und das wars.
Und jetzt erwischte sie mich ganz plötzlich von hinten. Ich weiß nicht, ob das mit dem 1. Preis von dem Kreativ-Wettbewerb zu tun hat. Vielleicht. Auf jeden Fall soll ich Kamera mitbringen, damit sie Fotos machen kann. Waaah!
Himmel, wie soll ich die nächste Woche überstehen? Montag erst Prüfung, dann Treffen mit Zeitung, Dienstag Preisverleihung, Mittwoch Theater-Premiere und die ganze Zeit weiß ich nicht, ob ich Samstag überhaupt nach Berlin kommen kann, weil die Lokomotivführer mal wieder streiken. Oder noch besser – ob ich am Mittwoch danach wieder zurückkomme und nicht in Berlin noch was rumhänge. :neutral:

Was uns nicht umbringt, macht uns stark. :roll:

One Response to “Getting famous

  • haha :D

    wenn du zu viele Termine hast musste sonnst mal Prioritäten setzen, so z.B. bei Theater oder so :-P

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