Wir lieben Monopol!

Wir, means Julia und ich, sitzen im Starbucks – wo sonst, sind ja in Irland, ne – und sind glueklich. Also – gluecklich. Richtig glueklich. Zwei grosse Tassen mit bestem Starbucks Kaffee mit bester selbst geschaeumter Sahne. Am Fenster. In der Sonne. Ich mag Dublin. (Eben hat es geregnet. Aber das vergisst man ja schnell.)
Ich glaub wir machen ein Starbucks in Flensburg auf und werden den ganzen Tag zwischen Espresso und aufgeschaeumter Milch verbringen .. Mau herrlich. I’m loving it. Judith, die irre Fotographin lebt wieder ihre Fetische aus. tztz .. Kann sich auch nicht einmal zusammenreissen. Uebel ist das^^
Ich muss doch alles festhalten! Aha, so eine bist du also ^^
Also, Haelfte des Tages rum. Fazit:
– in Dublin wird man nicht arbeitslos, in Dublin wird man Busfahrer. Busse, Busse, Busse wohin man sieht. Ich habe noch nie so viele Busse gesehen. Aber vielleicht fallen sie hier einfach mehr auf, weil es fast alle Doppeldecker sind.
– Dublin ist relativ sauber. Aber es kommen ja auch alle paar Meter Muelleimer. Dafuer wird wohl viel gesprayt und bemalt und so.
– Wir waren gerade an unserem Place of Dreams. Buecher. In diesem Raum.

Julias Fazit des bisherigen Tagesverlaufs ist, dass sie ziemlich zufrieden mit den Musikdateien ihres Mp3 players ist (die ihr heute so einige nuetzliche Dienste erwiesen haben, ich sag nur Historische Tour), ihr und Judith eine grossartige Schriftstellerkarriere bevorsteht und sie in Zukunft bei Starbucks immer einen Soya Caffee Latte bestellen wird. Ach ja Dublin ist sehr schoen. Haben heute den wohl fazinierensten Raum der mir jeh unter die Augen gekommen ist, visitiert, eine wundervolle Halle voller Buecher.. Ein Traum… mau *haben will*
Trotzdem bin ich mir relativ sicher hier niemals wohnen zu wollen. Dieses wechselhafte Wetter, in Form von Regen und Wind vertrag ich nicht. Miami Beach ich komme.

Ja, stimmt. Das Wetter ist zu wechselhaft. Heute morgen: Sonne, warm, richtig warm. Da ich Frostbeule natuerlich bei Irland nicht erwarte, sommerliche oder zumindest fruehlingshafte Temperaturen vorzufinden, war ich dann doch etwas geschockt, als wir in die Sonne traten und es tatsaechlich warm war. Aber umziehen war auch nicht mehr drin, denn die Tusse von der Historische Tour war da. Ich glaube, sie hat richtig langsam und deutlich gesprochen, denn man konnte sie echt gut verstehen (die Frauen im Flugzeug dagegen war ein einziges Blablubb).

Und ich stelle mal wieder fest: mit einer fotografiebesessenen Familie in Urlaub zu fahren ist doch etwas anderes, als mit einer Gruppe, die immer nur vorwaerts strebt. Hinten dran zu bleiben, ist da das beste, dann stoert man keinen, wenn man dauernd stehen bleibt und muss nur hinsehen, dass man wieder hintendrankommt. Aber gerade in Temple Bar will ich doch stehenbleiben und alle moeglichen Ecken und Winkel aus allen moeglichen Perspektiven festhalten! Ausserdem hatte ich die fixe Idee, Strassen aus Strassenperspektive zu filmen (also Kamera auf Boden stellen und Fuesse filmen). Das geht aber nur, wenn man alleine ist oder seehr geduldige und verstaendnisvolle Begleitung hat. Juuuliiaa?
Genaustens, da bist du mit mir ja bestens bedient .. miau
Dann wurde es irgendwann kalt und windig (!) und jetzt knallt wieder die Sonne vom Himmel. Vitamin-B – waaah! *sonn*
Jetzt muessen wir los. Essen suchen. Um 14:00 gehts ins Writer’s Museum.

4 Responses to “Wir lieben Monopol!

  • Jap, wollte sie, aber eigentlich Grün in Form von Hügeln, Landschaften etc. ^^

  • Ich weiß. :grin:
    In der Stadt gab es nur das Grün zu sehen. Für Landschaftsgrün (naja, soo viel haben wir da aber auch nicht gesehen) musst du noch bis zu dem Beitrag von den Wicklow Mountains warten.

  • Thiii! Starbucks! Warum gibt es überall Starbucks?

  • Weil: Starbucks = toll, Liebe und überhaupt! Kaffee!
    Es ist ein Monopol (wenns ums Prinzip geht), es ist teuer (wenns ums Geld geht) und ob die alles so toll und fair handeln, ist wahrscheinlich auch fragwürdig (wenns um Rechte und Politik geht), aber es ist Starbucks halt. Und ich weiß, dass die Haltung nicht dabei hilft, die Welt zu verbessern. :ugly:

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